Nachrichten2020-01-29T13:02:29+01:00




Kundenlebenszeitwert (CLV) in Hotels – Über die Buchungseinnahmen hinaus

Der Customer Lifetime Value (CLV) schätzt den wirtschaftlichen Wert, den ein Kunde während seiner gesamten Beziehung zu Ihrem Hotel generiert, und nicht nur anhand einer einzelnen Buchung. Für Geschäftsentscheidungen ist der CLV nur dann sinnvoll, wenn er segmentbezogen berechnet und der Umsatz über die gesamte Kundenbeziehung hinweg vom tatsächlichen Beitrag der Beziehung unterschieden wird. Wichtigste Erkenntnisse: Der Customer Lifetime Value ist nur dann aussagekräftig, wenn Hotels den Beitrag über wiederholte Kundenbeziehungen messen und nicht nur den kumulierten Umsatz. Berechnen Sie den CLV segmentbezogen, da er sich auf Freizeit-, Geschäftsreise- und Gruppenbuchungen bezieht.,

Was ist RevPAM in Hotels und wie berechnet man es?

RevPAM (Umsatz pro verfügbarem Quadratmeter) misst den Umsatz, den jeder Quadratmeter Hotelfläche generiert – von Tagungsräumen und Restaurants bis hin zur Lobby und dem Parkhaus. Die Berechnung ist wichtig, da RevPAM keine Aussage über die Bereiche Ihres Gebäudes trifft, die keine Gästezimmer sind und dennoch Energie-, Personal- und Finanzierungskosten verursachen. Wichtigste Erkenntnisse: RevPAM misst die Umsatzproduktivität definierter Hotelflächen und konzentriert sich nicht nur auf den Gästezimmerbestand.

Wie hoch ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer (ALOS) in Hotels?

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer (Average Length of Stay, ALOS) gibt die durchschnittliche Anzahl der Übernachtungen pro Hotelaufenthalt in einem definierten Zeitraum an. Sie ist relevant, da die Aufenthaltsdauer die Auslastung und die Zimmerbelegung beeinflusst. Daher können zwei Hotels mit identischer Auslastung sehr unterschiedliche Betriebs- und Umsatzmuster aufweisen. Wichtigste Erkenntnisse: Die ALOS misst die Übernachtungen pro Buchung, nicht die Übernachtungen pro Reise. Sie erfasst somit das Buchungsverhalten und nicht die Reisenachfrage. Jede Nacht nach der Buchung wird als „durchschnittliche Aufenthaltsdauer“ bezeichnet.

Was ist Hotelmarketing? Wie man profitable Nachfrage generiert

Hotelmarketing ist die Disziplin, profitable Gästenachfrage für ein Hotel zu generieren, zu erfassen und zu binden. Es verknüpft Positionierung, Suchmaschinenpräsenz, Vertrieb, Content, Reputation, Direktbuchungen und Gästebeziehungen, damit der richtige Reisende Ihr Hotel findet, dessen Wert erkennt und bucht. Wichtigste Erkenntnisse: Hotelmarketing verbindet Nachfragegenerierung, Konversion, Kundenbindung und Kanalökonomie, anstatt jede Kampagne isoliert zu betrachten. Die richtige Marketinginvestition hängt davon ab, wo Ihr Hotel aktuell Verluste verzeichnet.

Was ist CPOR in Hotels? Warum niedriger nicht immer besser ist.

Die Kosten pro belegtem Zimmer (CPOR) messen die durchschnittlichen Betriebskosten pro verkauftem Hotelzimmer. Sie helfen Ihnen festzustellen, ob die Zimmereinnahmen effizient in Gewinn umgewandelt werden und nicht durch Personal, Material, Wäscherei, Annehmlichkeiten, Nebenkosten und andere Kosten der Zimmerabteilung aufgezehrt werden. Wichtigste Erkenntnisse: Der CPOR misst die Kosten für die Betreuung eines verkauften Zimmers, die Umsatzkennzahlen wie RevPAR nicht erfassen. Teilen Sie die gesamten zimmerbezogenen Betriebskosten durch die Anzahl der belegten Übernachtungen im betrachteten Zeitraum. Ein niedrigerer CPOR ist nur dann vorteilhaft, wenn die Gästezufriedenheit, Bewertungen und Wiederbuchungen konstant bleiben. Bewerten Sie den CPOR anhand Ihres durchschnittlichen Zimmerpreises (ADR), nicht anhand eines Benchmarks.,

Was sind die Kosten der Gästegewinnung in Hotels? Die versteckte Gewinnspanne

Die Kosten für die Gästeakquise (Guest Acquisition Cost, GAC), oft auch Kundenakquisekosten (Customer Acquisition Cost, CAC) genannt, umfassen alle Kosten, die ein Hotel für die Gewinnung einer Buchung oder eines Gastes aufwendet, einschließlich Provisionen, Werbung, Buchungsgebühren und Anreize. Sie sind relevant, da Umsatzwachstum bei Zimmern wenig aussagt, wenn die Kosten für die Gewinnung dieser Nachfrage schneller steigen. Die meisten Hotels erfassen nur einen Teil dieser Kosten. Wichtigste Erkenntnis: Die Kosten für die Gästeakquise umfassen jeden Euro, der für die Gewinnung einer Buchung ausgegeben wird, nicht nur die Provisionen der Online-Reisebüros (OTAs).

Der Aufstieg personalisierter kulinarischer Erlebnisse im Gastgewerbe

Die Luxushotellerie entwickelt sich weiter und geht über die Vorstellung hinaus, dass ein Fünf-Sterne-Aufenthalt durch eine gleichbleibende, perfektionierte Routine für jeden Gast gewährleistet werden kann. Der moderne Luxusreisende legt zunehmend Wert auf Anerkennung, das Gefühl, dass ein Hotel den Grund seiner Reise versteht, individuelle Vorlieben berücksichtigt und einzigartige Momente schafft.

10 Beispiele für dynamische Preisgestaltung – von Hotels bis zum E-Commerce

Dynamische Preisgestaltung wird oft so beschrieben, als wäre sie eine einzige Technik. Das ist sie aber nicht. Sie umfasst vielmehr eine Reihe sehr unterschiedlicher Entscheidungen, die alle ein gemeinsames Prinzip haben: Der Preis eines verderblichen oder konkurrierenden Produkts sollte die aktuelle Nachfrage widerspiegeln und nicht einen vor Monaten festgelegten Wert. Die Mechanismen sehen folgendermaßen aus:

Was große Familien von einer Ferienwohnung in Florida erwarten

Große Familiengruppen achten auf weit mehr als nur die maximale Belegung. Raumaufteilung, Badezimmer, private Annehmlichkeiten, einfache Bedienung und flexibel nutzbare Gemeinschaftsräume tragen maßgeblich dazu bei, ob man sich in einer Ferienwohnung wirklich wohlfühlt. Vermieter von Ferienwohnungen beschreiben eine Immobilie oft anhand ihrer maximalen Belegung, doch große Familiengruppen legen Wert auf mehr.

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